Bei der Wahl des passenden Real-Time Location System (RTLS) steht oft der Vergleich BLE vs. UWB Ortung im Fokus. Während Bluetooth Low Energy (BLE) auf hohe Effizienz und Nutzung vorhandener Infrastrukturen setzt, bietet Ultra-Wideband (UWB) Zentimeter-genaue Präzision.

Wie unterscheidet sich UWB von BLE?

Ultra-Wideband nutzt extrem breite Frequenzbänder und misst Signallaufzeiten (Time of Flight). Dadurch erreicht UWB eine Ortungsgenauigkeit von unter 10–30 Zentimetern. Allerdings erfordert UWB spezialisierte, kostenintensive Anker-Hardware und verbraucht deutlich mehr Energie bei den Tags.

Wie schneidet BLE im Vergleich ab?

Safectory BLE erfasst über die Stärke des Funksignals die Position – vollkommen ausreichend für 95 % aller B2B-Anwendungsfälle wie Behältertracking, Werkzeugortung und Palettenverfolgung. BLE punktet durch niedrere Hardwarekosten, einfache Installation, robuste Erkennung, Batterielaufzeiten von bis zu 5–10 Jahren und Kompatibilität mit vorhandenen WLAN-Access-Points (z.B. Aruba).

Entscheidungshilfe: BLE vs. UWB Ortung

  • Präzision: UWB für sub-meter genaue Roboterführung (< 30 cm); BLE für Raum- und Zonenbestimmung sowie Regalplatzortung (1–2 m).
  • Infrastruktur-Kosten: BLE ist 60–70 % günstiger in der Anschaffung und nutzt vorhandene Access Points.
  • Batterielebensdauer: BLE-Beacons halten bis zu 10 Jahre; UWB-Transponder müssen häufiger geladen oder gewechselt werden.
  • Skalierbarkeit: BLE lässt sich in großen Werkshallen und Außenbereichen kosteneffizient skalieren. Technischen Hintergrund bietet der IEEE Standard für Funknetze.