Mobile Ortungsdaten in Kunden-Apps und Betriebsprozesse integrieren

Präzise Indoor-Lokalisierung, interaktive Wegeleitung und kontextbezogene Mehrwerte mit voller Datensouveränität

Indoor-Positionsdaten erschließen erst dann ihren vollen geschäftlichen Nutzen, wenn sie direkt dort ankommen, wo Menschen Entscheidungen treffen und interagieren: auf dem Smartphone des Kunden, Mitarbeiters oder Gasts. Während klassische RTLS-Installationen Ortsdaten oft in isolierten Leitständen bündeln, schlägt die modulare Safectory-Lösung die Brücke in native iOS- und Android-Apps – mit maximaler Datensouveränität (Client-Side Positioning) und minimalem Akkuverbrauch.

Safectory Mobile RTLS App Integration Hero

In dieser Lösung eingesetzte Produkte

Safectory SDK und Software-Schnittstellen für RTLS
  • iOS™ und Android™
  • Positionsbestimmung und Caching
  • Geringer Energiebedarf
Lynmouth Beacon
  • überwachter Beacon
  • Robust und haltbar
  • Einfache Installation
AA-Beacon; Safectory AA Beacon CE Conformity
  • Sehr lange Laufzeit
  • Temperaturbeständig
  • Einfache Installation
Safectory Track Software Dashboard für Live-Ortung
  • Vor Ort oder per Cloud
  • Einfache Verwaltung
  • Offene Daten und Schnittstellen

Das Lösungsprinzip: Lokale Intelligenz und 100 % Privacy by Design

Ortsinformationen bieten einen entscheidenden geschäftlichen Hebel, wenn sie die reale Umgebung des Nutzers mit passgenauen Fachinhalten verknüpfen. Unsere 3-stufige Architektur trennt die Funksignalerfassung strikt von zentraler Datenüberwachung.

1. Infrastruktur: Fix montierte Safectory BLE-Beacons

2D-Gebäudeplan eines Museums mit BLE-Beacon-Positionen für Indoor-Ortung und Besucherführung

Diskrete Safectory Lynmouth Beacons oder robuste AA-Beacons (IP67) werden an Wänden, Decken, Regalen oder Exponaten montiert. Sie arbeiten bis zu 10 Jahre völlig wartungsfrei und senden kontinuierlich standardisierte Bluetooth Low Energy Signale (UUID / Major / Minor) in den Raum – ohne Netzwerkverkabelung und ohne Interferenz mit bestehenden WLAN-Netzen.

▼ Unidirektionale BLE-Signale (kein Rückkanal)

2. Client-Ebene: Safectory Mobile RTLS SDK (Privacy by Design)

Smartphone-App mit geladenem 2D-Museumsplan und synchronisiertem Offline-Datenpaket für Indoor-Navigation

Das native Safectory Mobile SDK (iOS und Android) lädt zu Beginn ein optimiertes Datenpaket (Karten, Beacon-Positionen, Zonen und Fachinhalte) vom lokalen On-Premise-System herunter. Es übernimmt Signalfilterung, RSSI-Glättung und Distanzberechnung ausschließlich lokal auf dem Smartphone mit minimaler Akkulast (< 2 % pro Tag). Es werden keine Positionsdaten an einen Server gefunkt – das schafft Vertrauen und volle DSGVO-Konformität auf Augenhöhe.

▼ Echtzeit-Standortkoordinate und Zonentrigger an App-Logik

3. Anwendungs-Ebene: Praxiserprobte Szenarien und Use Cases

Das Safectory Mobile RTLS SDK schlägt die Brücke zu nativen Kunden- und Mitarbeiter-Apps in unterschiedlichsten Branchen. Entdecken Sie die praxiserprobten Vertiefungsszenarien:

Screenshot der mobilen Museum-Mediaguide-App mit 2D-Grundriss, Standort-Marker und Exponaterkennung
  • Exponat-Triggering
  • Dynamische Ausstellungen
  • Barrierefreie Mediaguides
  • Interaktive Deckpläne
  • Geofencing-Sicherheit
  • Wasserfeste Armbänder
  • Smarte Einkaufslisten
  • POS-Coupons am Regal
  • Anonyme Verweildauer

Die 4 Kern-Anwendungsbereiche der mobilen RTLS-Integration

1. Museen und Kultur: Dynamische Ausstellungsauslastung und adaptive Mediaguides

Klassische Audioführer verlangen das Abtippen von Ziffern oder das Scannen von QR-Codes. Mit dem Safectory Mobile SDK erkennt die Smartphone-App des Besuchers das jeweilige Kunstwerk im Vorbeigehen und spielt Erläuterungen exakt dann ab, wenn der Besucher vor dem Exponat verweilt. Über hinterlegte Nutzerprofile liefert das System automatisch kindgerechte Geschichten, alternative Sprachfassungen oder barrierefreie Audiodeskriptionen aus. Gleichzeitig kann das Museumsmanagement Besucherströme entzerren und dynamische Rundgänge bei hohem Andrang vorschlagen.

2. Kreuzfahrt und Hospitality: Passagier-Services, Deckpläne und KidsFinder

Stahlwände und mehrstöckige Aufbauten machen Satelliten-GPS auf Passagierschiffen unbrauchbar. Über im Kabinen- und Decksbereich installierte Safectory Beacons navigieren Gäste zielsicher zu Restaurants, Theatern und Lounges. Für Familien bietet die App den KidsFinder: Kinder tragen komfortable BLE-Armbänder; entfernt sich ein Kind über einen definierten Sicherheitsbereich hinaus oder nähert sich einer gesperrten Zone, schlägt die App sofort verlässlich Alarm.

3. Retail und Shopping Malls: Smarte Einkaufszettel und kontextbezogenes Proximity-Marketing

Auf großen Verkaufsflächen sortiert die Kunden-App den Einkaufszettel automatisch nach der optimalen Laufroute durch die Gänge. Verweilt ein Kunde vor einem Regal, können kontextbezogene Cross-Selling-Angebote oder Treuerabatte eingeblendet werden. Dank des lokalen Datenschutzes behält der Kunde die volle Kontrolle, was zu messbar höheren Zustimmungsraten und Kaufabschlüssen führt.

4. Kliniken und Gesundheit: Patienten-Wegeleitung, Wartezeit-Management und Entlastung des Personals

Große Klinikkomplexe überfordern Patienten und Angehörige oft. Eine interaktive Smartphone-Wegeleitung führt Besucher schrittgenau vom Parkhaus über die Aufnahme bis zum Behandlungszimmer. Bei Verzögerungen im OP- oder Diagnoseablauf informiert die App den Patienten diskret, bietet Orientierung im Areal und führt ihn pünktlich zum Aufruf zurück. Das entlastet das Pflege- und Empfangspersonal von ständigen Wegbeschreibungen und minimiert teure Leerlaufzeiten von Fachärzten.

Technisches Setup: Single Point of Information und Wartungsfreiheit

Single Point of Information (SPoI) im On-Premise System

Alle relevanten Kartendaten, Raumgeometrien, Beacon-IDs und Zonendefinitionen werden zentral auf dem lokalen Safectory On-Premise-Server verwaltet. Das Safectory Mobile SDK synchronisiert diese Datenbasis zu Beginn jeder Interaktion kompakt auf das Endgerät. Bei räumlichen Veränderungen, Umbauten oder Erweiterungen werden neue Pläne und Beacons automatisch abgerufen. Ebenso können nicht mehr benötigte Beacons per Mausklick stummgeschaltet werden – ohne physische Demontage der Hardware und ohne zeitaufwendige App-Updates im Store.

Minimaler Batterieverbrauch und native Performance

Dank hocheffizienter Scan-Intervalle und hardwarebeschleunigter Bluetooth-Filterung belastet das SDK den Smartphone-Akku im Alltagsbetrieb mit weniger als 2 % pro Tag. Entwickler binden die nativen Module für iOS (Swift / Objective-C) und Android (Kotlin / Java) oder Cross-Platform-Frameworks (Flutter, React Native) über schlanke Schnittstellen ein.

Server-seitige Schnittstellen (Safectory Track Backend)

Ergänzend zur nativen App-Integration bietet das Safectory Track Backend standardisierte REST-APIs, Webhooks sowie WebSocket-Streams. Damit lassen sich Positionsdaten und Zonenevents nahtlos in übergeordnete ERP-, CRM-, PMS- (Property Management) oder Leitstandsysteme einspeisen sowie responsive Web-Apps und iFrame-Karten für digitale Touch-Stelen und Info-Terminals bereitstellen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur mobilen RTLS-Integration

Datenschutzkonforme Indoor-Ortung auf dem Smartphone – modular, performant und batterieschonend

1. Funktioniert die Ortung auch, wenn der Nutzer offline ist?

Ja. Zu Beginn der Interaktion empfängt das Safectory SDK einmalig alle Karten, Beacon-Positionen und relevanten Kontextdaten vom lokalen On-Premise-Server. Danach läuft die Entfernungsberechnung und Zonenlogik autark direkt im SDK auf dem Smartphone – ganz ohne dauerhafte Internet- oder Netzverbindung.

2. Müssen bestehende WLAN- oder IT-Netzwerke aufgerüstet werden?

Nein. Die Safectory Beacons arbeiten vollständig autark mit langlebigen Batterien (über 10 Jahre (AA-Beacon) bzw. typisch ca. 18 Monate (Lynmouth Beacon)). Es müssen keine Kabel verlegt, keine IP-Adressen vergeben und keine Sicherheitszertifikate im Firmen-WLAN eingerichtet werden.

3. Wie aufwendig ist die Integration des SDKs in eine bestehende App?

Dank schlanker nativer APIs und vorkonfigurierter Code-Beispiele lässt sich das Safectory Mobile SDK in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Entwicklungstagen in ein bestehendes iOS- oder Android-Projekt integrieren.

Möchten Sie mobile Ortungsdaten in Ihre eigene App integrieren?

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