Sichere BLE Infrastruktur
Sicherheit und HSE: Alleinarbeiterschutz (PNA)
Eine gehärtete BLE-Infrastruktur bildet das verlässliche Fundament für präzise Indoor-Ortung, Alleinarbeiterschutz (PNA) und industrielle RTLS-Workflows. Bei minimalem Energieverbrauch und ohne aufwendige Kalibrierungszyklen sichert sie eine kontinuierliche Sub-Sekunden-Ortung und ein lückenloses Alarmmanagement.
Alleinarbeiterschutz und Rechtssicherheit
In gefährdeten Arbeitsbereichen hat der Schutz der Mitarbeiter oberste Priorität. Unsere sichere BLE-Infrastruktur bildet gemeinsam mit Ascom Hard- und Software das zuverlässige Fundament für Personen-Notsignal-Anlagen (PNA). Durch die Integration von Personen-Notsignal-Geräten stellen wir sicher, dass im Ernstfall – sei es durch einen Sturz oder eine manuelle Notrufauslösung – der genaue Aufenthaltsort des Mitarbeiters in Sekundenschnelle an den Alarmserver übermittelt wird. Dies verkürzt die Rettungskette entscheidend und sichert die Einhaltung berufsgenossenschaftlicher Vorgaben (DGUV Regel 112-139).
Zertifizierte Sicherheit für kritische Infrastrukturen
In Partnerschaft mit Ascom liefert Safectory eine Lösung, die speziell für alarmrelevante Umgebungen in Kliniken, Industrieanlagen und Justizvollzugsanstalten optimiert ist. Unsere überwachte sichere BLE-Infrastruktur für RTLS erkennt Sabotageversuche oder technische Störungen sofort und meldet diese an die zentrale Leitstelle. So bleibt die Betriebsbereitschaft der Sicherheitssysteme jederzeit gewährleistet, was Haftungsrisiken für Betreiber minimiert.
Evakuierungs-Kopfzählung in Echtzeit
Im Falle einer Gebäudeevakuierung zählt jede Sekunde. Unser RTLS ermöglicht eine präzise Kopfzählung an Sammelplätzen in Echtzeit. Sicherheitsbeauftragte sehen sofort, wie viele Personen sich noch in Gefahrenbereichen befinden, und können Rettungskräfte gezielt leiten. Dies erhöht die Effizienz von Notfallmaßnahmen signifikant und sorgt für maximale Transparenz in Krisensituationen.
Häufig gestellte Fragen
BLE-Asset-Tracking einfach, sicher und skalierbar
Assets lassen sich mühelos in Krankenhäusern, Fabriken und sicheren Einrichtungen verfolgen, wobei die bestehende Infrastruktur integriert wird.
Viele Industrieunternehmen und KRITIS-Betreiber verlangen vollständige Datenkontrolle im eigenen Unternehmensnetzwerk. Safectory unterstützt sowohl die Ausführung als RTLS On-Premise Installation als auch sicheren Cloud-Betrieb.
Welche Bereitstellungsmodelle bietet Safectory?
- On-Premise Server: Die gesamte Safectory Ortungs-Engine läuft lokal auf Ihren eigenen Servern oder virtuellen Maschinen (VMware / Docker / Kubernetes). Keine Positionsdaten verlassen das Firmennetzwerk.
- Private Cloud: Gehostet auf den Servern Ihrer Wahl.
- Hybrid Deployment: Lokale Ortungsverarbeitung an Standorten mit zentraler Aggregation im HQ.
Vorteile von RTLS On-Premise
On-Premise bietet höchste Datensouveränität, Latenzfreiheit im LAN und Unabhängigkeit von externen Internetverbindungen. Sicherheitsspezifikationen richten sich nach den Richtlinien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Eine Ortungslösung entfaltet ihren vollen Wert erst durch die nahtlose Anbindung an führende Softwaresysteme. Die RTLS SAP ERP Integration ermöglicht es, Positionsdaten direkt in bestehende Geschäftsprozesse einzubinden.
Welche Schnittstellen bietet Safectory?
Safectory verfügt über modernste API-Endpunkte für die bidirektionale Datenkommunikation:
- REST API: Standardisierte Schnittstellen zur Abfrage von Asset-Positionen, Historie und Zonenstatus.
- Websocket: Echtzeit-Event-Push.
- SAP & WMS Konnektoren: Direktes Verknüpfen von Safectory Asset-IDs mit SAP Materialnummern oder Lagerplätzen im Warehouse Management System.
Nutzen der ERP-Integration
Durch die Integration werden Bestandsveränderungen automatisch gebucht, Suchzeiten in SAP EWM eliminiert und Auslastungsanalysen in Echtzeit bereitgestellt. Entwickler-Dokumentation finden Sie im Safectory API Portal sowie in den OpenAPI Spezifikationen.
Beim industriellen Asset Tracking stehen B2B-Unternehmen häufig vor der Grundsatzfrage: BLE vs. RFID – welche Ortungstechnologie ist für Fertigung, Logistik und Lagerhaltung die richtige Wahl? Beide Systeme erfassen Betriebsmittel, Ladungsträger und Werkzeuge, unterscheiden sich jedoch grundlegend in Funktionsweise, Reichweite und Infrastrukturaufwand.
Wie funktioniert RFID beim Asset Tracking?
Passive RFID-Tags (Radio-Frequency Identification) besitzen keine eigene Batterie. Sie bleiben inaktiv, bis sie in das elektromagnetische Feld eines RFID-Lesegeräts geraten. RFID eignet sich hervorragend für punktuelle Kontrollpunkte wie Wareneingangstore, Versandtore oder definierte Übergabestationen. Sobald ein Objekt das Gate passiert, wird der Identifikationscode ausgelesen.
Wie funktioniert BLE (Bluetooth Low Energy)?
Fest installierte BLE-Beacons senden aktiv in regelmäßigen Intervallen Funksignale aus. Tags an Objekten geben dieses Signal mit Ihrer ID z.B. über bestehende WLAN-Access-Points (wie Aruba Wi-Fi 6 APs) weiter. Dadurch ermöglicht BLE eine flächendeckende Objektverfolgung in gesamten Hallenkomplexen mit Reichweiten von bis zu 100 Metern – ohne manuelle Scans oder Tordurchfahrten.
BLE vs. RFID im direkten Technologie-Vergleich
- Ortungsmodus: BLE bietet kontinuierliche Echtzeit-Lokalisierung im gesamten Raum. RFID liefert punktuelle Status-Updates beim Passieren von Erfassungs-Toren.
- Reichweite & Abdeckung: BLE deckt bis zu 100 Meter pro Ankerpunkt ab. Passive RFID-Systeme erreichen je nach Frequenzband wenigen Zentimetern bis maximal 5–8 Meter.
- Infrastruktur-Aufwand: Safectory BLE nutzt bereits vorhandene Netzwerk-Access-Points (Zero-Calibration). RFID erfordert den Aufbau spezieller Antennenrahmen und Durchfahrtstore.
- Suchzeiten & ROI: BLE eliminiert Suchzeiten nach fehlenden Werkzeugen oder Behältern durch Live-Kartendarstellung. RFID informiert lediglich darüber, welches Tor ein Asset zuletzt passiert hat.
- Kombinierter Einsatz: In modernen Smart-Factory-Projekten können beide Technologien kombiniert werden: RFID für automatisierte Wareneingangsscans und BLE für die Hallen-Flächenortung.
Wann ist BLE besser als RFID?
Wenn es darum geht, den exakten Aufenthaltsort von mobilen Assets in dynamischen Umgebungen (z.B. Kennzeichnung von Behältern, Paletten oder Maschinen) ohne manuellen Eingriff zu kennen, ist BLE die überlegene Technologie. Ergänzende Spezifikationen zu Funkstandards finden Sie in der offiziellen Dokumentation der Bluetooth SIG.
Die Sorge vor ständigem Batteriewechsel ist bei Großprojekten mit tausenden Assets verständlich. Die tatsächliche BLE Beacon Batterie Laufzeit hängt von Batteriekapazität, Sendeintervall (Sendehäufigkeit) und Umgebungsbedingungen ab.
Typische Batterielaufzeiten im Überblick
- Standard Asset Beacons (CR2477 / Knopfzelle): 3 bis 5 Jahre bei einem Sendeintervall von 1–2 Sekunden.
- Industrial Long-Life Beacons (Li-SOCl2): Bis zu 8 bis 10 Jahre im Dauerbetrieb unter rauem Industrie-Einsatz.
- Smart Power-Saving Mode: Integrierte Beschleunigungssensoren versetzen den Beacon in den Ruhemodus, sobald das Asset ruht. Dadurch verlängert sich die Laufzeit um bis zu 40 %.
Batterie-Monitoring in der Safectory Software
Das Safectory Dashboard überwacht den Ladezustand aller Beacons automatisch. Sobald die Kapazität einen Schwellenwert (z.B. 15 %) unterschreitet, wird rechtzeitig eine Warnmeldung generiert. Weitere Details zu Batterie-Laufzeiten finden Sie in den Datenblättern unserer Produkte (Link zur Produktübersicht).
Mehr erfahren
Suchen Sie nach dem besten BLE-basierten RTLS, das den Datenschutz respektiert und Ihren IT-Stack nicht überlastet?
Entdecken Sie Demos, Anwendungsfälle und technische Details.
Bei weiteren Fragen oder Interesse an unseren Lösungen kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular.
Technisches Setup
Flexible Datenübertragung: Gateways oder bestehende Access-Point-Netzwerke
Die Datenerfassung und -übertragung erfolgt wahlweise über dedizierte Safectory IoT-Gateways oder durch die direkte Einbindung in vorhandene Enterprise-WLAN-Access-Points (z. B. Aruba, Extreme Networks und Cisco). Dies vermeidet aufwendige Neuverkabelungen, schont IT-Budgets und beschleunigt die Inbetriebnahme massiv.
Vielseitige Datenschnittstellen: REST API (Swagger) & Live-WebSockets
Für die reibungslose Anbindung an Leitstände, Alarmierungsserver oder übergeordnete ERP/MES-Systeme stehen flexible Schnittstellen bereit: Eine vollständig dokumentierte REST-API mit interaktiver Swagger-Dokumentation für strukturierte Abfragen sowie echtzeitfähige WebSockets für hochperformantes Event-Streaming und Live-Telemetrie.
Rollout- & Wartungstools: Safectory Config App und Status-Monitoring
Sowohl die Inbetriebnahme als auch der laufende Betrieb werden durch spezialisierte Werkzeuge optimal unterstützt: Die mobile Safectory Config App erlaubt schnelles On-Site-Rollout und Beacon-Parametrierung via Smartphone, während integrierte Monitoring-Tools den Gerätestatus, Batterielaufzeiten und Signalqualitäten kontinuierlich überwachen.
Tipp für Systemintegratoren: Lesen Sie in unserem Blog, wie Sie BLE-Beacons mit der Safectory ConfigAPP effizient vor Ort verwalten und worauf es bei der Auswahl eines Echtzeit-Ortungssystems ankommt.
Safectory partner Ascom
„Zuverlässige Lokalisierung von Mitarbeitenden in Gefahrensituationen“
Von Ascom werden spezialisierte Kommunikations- und Workflow-Lösungen entwickelt, die auf die Bedürfnisse kritischer Einsatzbereiche wie Gesundheitswesen, Industrie und Sicherheit zugeschnitten sind. Mit einem Fokus auf mobile Kommunikation, Alarmierung und Echtzeitdaten unterstützt Ascom Unternehmen dabei, sichere und effiziente Arbeitsumgebungen zu schaffen.
Durch den Einsatz der Ascom-Lösungen können Arbeitsprozesse besser koordiniert, Reaktionszeiten verkürzt und die Mitarbeitersicherheit erhöht werden. So entsteht eine vernetzte Infrastruktur, die reibungslose Abläufe ermöglicht und die Qualität der Entscheidungsfindung nachhaltig verbessert.
Weitere Lösungen
Optische und Funk-Besucherzählung
Zonen- und Füllstandsanalyse
Wege- und Verweildauer-Messung
- Notfallkoffer-Ortung
- Einsatzkräfte-Schutz
- Vollständigkeitsprüfung










